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Autovermietung in Tel Aviv

Die Metropole ist eine ausgesprochen junge Stadt in Israel. Sie wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Bewohnern der benachbarten Stadt Jaffa gegründet, die südlich neue Siedlungen bauten. Die Grundstücke wurden am 11. April 1909 unter interessierten Familien verteilt und der Tag gilt heute als Gründungstag der Stadt. 1948 wurde das alte Jaffa mit dem mittlerweile stark gewachsenen Tel Aviv administrativ zu Tel Aviv-Yafo verbunden.

Die quirlige Stadt ist das perfekte Gegenstück zum uralten, von drei Weltreligionen verehrten Jerusalem, das bis heute vor allem orthodoxe Juden anzieht. Tel Aviv ist dagegen liberal, weltoffen und jung. An den Stränden tobt das ganze Jahr über das Leben und die Einkaufsstraßen sind stets bevölkert. Abends finden zahllose Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Tel Aviv ist nicht nur die Hauptstadt Israels, sondern auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes.

Besucher finden zahlreiche Museen, Galerien und kulturelle Einrichtungen. Das von Häusern im Bauhaus-Stil dominierte Stadtviertel „Weiße Stadt" ist Weltkulturerbe der UNESCO und geht auf jüdische Architekten zurück, die in den 1930er Jahren aus Deutschland flüchteten und den angesagten Stil mitbrachten.

Tel Aviv in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Modern und fortschrittlich. Hier tummeln sich nicht nur wegen der Universität junge Menschen, die die Vorzüge der Großstadt zu genießen wissen.

Die Einheimischen

Die Einwohner von Tel Aviv sind stolz auf ihre fortschrittliche Stadt und zeigen sich ausgesprochen tolerant. Kein Wunder, dass Tel Aviv als einzige Stadt im Nahen Osten auch eine aktive Schwulenszene mit vielen Partys hat.

Das Wetter

Tel Aviv bietet Sonne satt und da vom Meer stets eine kühle Brise weht, wird es nie so heiß wie im Binnenland. Im Winter müssen Besucher jedoch ab und zu mit Regen rechnen.

Lokale Spezialitäten

Eine Großstadt, die Menschen aus dem ganzen Land anzieht, lockt auch kreative Köche. Sie schaffen es, selbst Humus und Falafel eine neue Note zu verleihen. Wie es sich für eine Hafenstadt gehört, kommt in Tel Aviv viel frischer Fisch auf den Tisch.

Die Stars

Die meisten israelischen Stars leben in Tel Aviv. Wenn sich im Restaurant auf einmal mysteriös die Löffel verbiegen, könnte Uri Geller in der Nähe sein.

Schon gewusst?

Der Name Tel Aviv stammt aus der Bibel. In den Offenbarungen des Propheten Ezechiels handelte es sich um einen Ort in Babylonien.

Was andere über Tel Aviv sagen

„In dieser Stadt fühlt man sich leicht und glücklich wie ein Schmetterling. Das Meer liegt in der Luft, in den Cafés sitzen fröhliche, schöne Menschen. Das Leben ist gut.“ – BILD.de

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Tel Aviv

Wer sich für Bauhaus-Architektur interessiert, fängt am besten am Dizengoff-Platz an, wo sich das Bauhaus-Zentrum befindet. Von hier werden täglich geführte Touren durch die Weiße Stadt angeboten. An der Bialik Street liegt das - selbstverständlich im Bauhaus-Stil - gebaute Bauhaus-Museum. Wer nur einen kurzen Blick auf einige Bauhaus-Häuser werfen will, kann dies am schönen Rothschild Boulevard tun, der von Cafés und Restaurants gesäumt ist.

Kunstfreunde gehen in Tel Aviv zum Beispiel in den „Gallery District" (beim Frishman Strand). Hier drängen sich mehr als 20 Kunstgalerien in wenigen Straßen, die die Werke junger israelischer Künstler ausstellen. Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, holt sich in Dylan's Art Cafe Tipps ab und genießt zugleich hervorragenden Kaffee. Auf der Frishman Street gibt es zudem schöne Antiquitätenläden, die zum Stöbern einladen.

Tel Aviv besitzt etliche Museen, von denen das Eretz Israel Museum im Viertel Ramat Aviv das wichtigste ist. Das Museum geht auf die Kunstsammlung von Walter Moses zurück, der 1926 von Deutschland nach Palästina auswanderte und in seinem Testament festlegte, er würde seine Sammlung dem Staat nachlassen, wenn ein Museum dafür gebaut würde. Dieses wurde um die archäologische Ausgrabungsstätte Tel Quasile herumgebaut, die heute Teil des Museums ist. Ganz in der Nähe, auf dem Campus der Tel Aviv Universität, befindet sich das sehenswerte Museum der Jüdischen Diaspora

Besuchen Sie das historische Jaffa, das heute quasi zur Vorstadt von Tel Aviv geworden ist. Angeblich ging hier der biblische Jonah an Bord des Schiffes, ehe er vom Wal verschluckt wurde. Im alten Hafen sind viele Zeugnisse der Kreuzfahrer zu sehen, die hier im Mittelalter lebten, darunter die Festung, in die im 19. Jahrhundert die Peterskirche gebaut wurde. Berühmt ist Jaffa auch für seinen riesigen Flohmarkt, der täglich außer am Sabbat (Samstag) geöffnet ist und staubige Antiquitäten aus tausenden Speichern und Kellern feilbietet.

Wer mit Kindern unterwegs ist, gönnt ihnen einen Tag Spiel und Spaß im Luna Park, dem größten Vergnügungspark von Tel Aviv, mit Achterbahnen und Karussells. Bei heißem Wetter ist der Meimadyon nebenan die bessere Alternative - ein großer Wasserpark mit Rutschen und Wellenbad. Im Sommer kann es voll werden - dann ist der Yamit 2000-Wasserpark außerhalb der Stadt eine mögliche Alternative.

Die vier schönsten Ausflugsziele

Besucher von Tel Aviv sollten sich in jedem Fall ein Auto mieten, um die schöne Mittelmeerküste zu erkunden. Zum Beispiel den historischen Ort Caesarea, der nur 50 km entfernt im Norden liegt. In der Antike war Caesarea Maritima ein wichtiger Hafen der Römer und später erbauten die Kreuzfahrer ein Kastell. Sowohl die römische Stadt mit ihren Palästen, Häusern und Amphitheatern ist heute noch gut erhalten, als auch die Festung der Kreuzfahrer. Beides ist im Caesarea Nationalpark zusammengefasst. Der heutige Badeort mit Golfplatz und Opernfestival gibt sich mondän - wer entspannte Stunden am Strand sucht, fährt auf dem Rückweg nach Tel Aviv lieber ins lässige Netanya.
Die biblische Stadt liegt nur knapp 30 Kilometer südlich von Tel Aviv am Mittelmeer und ist mit dem Mietwagen leicht zu erreichen. Zu sehen gibt es die Reste einer Kreuzfahrerburg und das Korin Maman Museum, das eine Ausstellung zu den Philistern zeigt, die in dieser Region in der Antike heimisch waren. Der Ad H'alom Memorial Park erinnert an die Stelle, wo die ägyptische Armee im Krieg 1948 zum Halt kam, ehe sie von den Israelis zurückgedrängt wurde. Der Name bedeutet wörtlich „Nicht weiter als bis hier-Park". Wer mit dem Mietwagen von Tel Aviv nach Aschdod fährt, kommt an den einzigen Sanddünen des Landes vorbei, in denen viele wilde Tiere leben. Die Strände sind wesentlich ruhiger als in Tel Aviv.
Die „Heilige Stadt" ist nur eine gute Stunde Fahrt von Tel Aviv entfernt und kann auf einem Tagesausflug besucht werden. In der Altstadt drängen sich historisch einzigartige Bauten dreier Weltreligionen. Die Klagemauer der Juden, der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee der Moslems sowie die Grabeskirche der Christen. Im Gewimmel der zahllosen kleinen Gassen ist schon so mancher Tourist verloren gegangen! Außerhalb der wuseligen Altstadt ist das Israel Museum mit den Schriftrollen von Qumran die wichtigste Sehenswürdigkeit. Gleich nebenan liegt das „Bible Lands Museum", das die historischen Fakten Israels mit der Bibel in Einklang bringt und Ausstellungsstücke aus 7000 Jahren zeigt. Beide Museen liegen etwas außerhalb des Zentrums und sind am besten mit dem Mietwagen zu erreichen.
Ganz im Süden Israels liegt die menschenleere faszinierende Wüste Negev, die sich am besten auf dem Rücken eines Kamels erkunden lässt. Von Tel Aviv in die größte Stadt Be'er Scheva sind es ca. 75 Minuten Fahrt mit dem Mietwagen. Die Heimatstadt des biblischen Abraham ist heute der beste Ausgangspunkt für Touren in die Wüste, zum Beispiel zur alten Nabatäerstadt Ein Avdat oder Mizpe Ramon.

Warum Tel Aviv?

Lebhafte Metropole mit vielen Unterhaltungs- und Shoppingmöglichkeiten und Badeort mit kilometerlangen Traumstränden: Tel Aviv bietet beides.