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Autovermietung in Rumänien

Wer an Rumänien denkt, hat auch häufig Transsylvanien im Sinn. Die Heimat des legendären Grafen Dracula (früher auf Deutsch Siebenbürgen genannt) ist die mit Abstand bekannteste Region des südosteuropäischen Landes und die meistbesuchte. Jedes Jahr strömen tausende Touristen in das Örtchen Bran mit der gleichnamigen Burg, die von den Rumänen clever als Draculas Burg vermarktet wird (auch wenn der echte Graf Vlad Tepeş dort nie lebte).

Rumänien steht auch für einzigartige Naturschönheiten wie das Biosphärenreservat Donau Delta oder die raue Berglandschaft der Karpaten. Einer Zeitreise gleicht die Fahrt nach Norden, wo die Zeit still zu stehen scheint. Acht der über hundert Holzkirchen in der Provinz Matamures gehören heute ebenso zum Weltkulturerbe der UNESCO wie die bemalten Kirchen von Moldawien.

In den Sommermonaten ist die rumänische Schwarzmeerküste zwischen Constanta und Mamaia ein beliebtes Ziel für Pauschalreisende und Urlauber aus dem In- und Ausland, während die transsilvanischen Alpen und die Karpaten im Winter exzellente Wintersportmöglichen bieten. Einen Abstecher wert ist die Hauptstadt Bukarest mit ihren vielen schönen historischen Bauten.

Rumänien in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Bukarest brummt. Nicht nur ist sie die Hauptstadt Rumäniens, sondern auch das kulturelle, kommerzielle und industrielle Zentrum des Landes.

Die Einheimischen

Wenn ein rumänischer Dorfbewohner Touristen anstarrt, ist es nicht böse gemeint. Er ist nur überrascht, dass sich jemand in seine Gegend verirrt hat.

Das Wetter

Rumänien ist durch die Karpaten dreigeteilt. Der Süden ist mediterran angenehm, der Westen kontinentaleuropäisch und im Osten wehen kalte Winde von Sibirien herüber.

Lokale Spezialitäten

Die rumänische Küche ist bodenständig und gleicht der in Nachbarländern. So gibt es mititei, die rumänische Variante der Cevapcici, mousakas, das dem griechischen Gericht entspricht, und şniţel, das - Sie ahnen es - ein Schnitzel ist.

Die Stars

Der berühmteste Rumäne aller Zeiten lebte nie. Graf Dracula. Er geht auf den „Pfähler" (rumänisch: draculae) Vlad Tepes zurück. Die berühmteste Rumänin der Gegenwart ist die gefeierte Sopranistin Angela Gheorghiu, die jedoch selten zu Hause anzutreffen ist.

Schon gewusst?

Seit dem 12. Jahrhundert leben deutschsprachige Minderheiten im heutigen Rumänien. Waren es vor dem Zweiten Weltkrieg gut 760.000 Deutsche sind es heute noch 36.000.

Was andere über Rumänien sagen

Rumänien mag ein ungewöhnliches Reiseziel sein aber dieses Land hat viel saubere und ungestörte Natur anzubieten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rumänien

Die schöne mittelalterliche Stadt, die einst auf Deutsch Kronstadt hieß, liegt 176 km von Bukarest entfernt und ist mit dem Mietwagen leicht zu erreichen. Die Altstadt lässt sich am besten im Rahmen eines langen Spaziergangs ausführlich erkunden. Sehenswert ist das Museum der Stadt, die Schwarze Kirche und die Zitadelle, die im schönen Viertel Schei liegt. Mit der Seilbahn geht es auf den 900 Meter hohen Tâmpa hinauf. Die meisten Touristen verbinden Braşov mit einem Abstecher ins 20 Kilometer entfernte Bran mit seiner imposanten Burg. Auch wenn Dracula hier nie lebte, ist die Burg sehenswert. Die Festungskirchen in den Dörfern Prejmer und Viscri gehören zum Weltkulturerbe.

Die früher Schäßburg genannte Stadt gilt als Perle Transsylvaniens, deren mittelalterlicher Stadtkern zu den schönsten in ganz Europa gehört. Im 12. Jahrhundert ließen sich hier die ersten Sachsen auf Einladung des ungarischen Königs nieder und stellten über viele Jahrhunderte die deutschsprachige Minderheit in Siebenbürgen. Aus dieser Zeit stammt die prächtige Zitadelle mit ihrem trutzigen Uhrturm, die bis heute bewohnt ist. In der Nähe behauptet ein Haus, der Geburtsort von Vlad Tepeş zu sein.

Die Hauptstadt Rumäniens leistete sich einige kommunistische Monstrositäten wie das Parlament (das zweitgrößte Gebäude der Welt nach dem Pentagon), das man gesehen haben sollte. Zu den besten Museen gehören das Open Air Museum mit 300 verschiedenen historischen Häusern, das Kunstmuseum im alten Königspalast und die beiden historischen Museen. In der hübschen Altstadt verbirgt sich die orthodoxe Stavropoleos-Kirche.

Ehe die Römer auftauchten, lebte in den Bergen von Orăștie im Westen Rumäniens das Volk der Daker. Sie bauten mehrere Festungen, um sich vor den Römern zu schützen. Die guterhaltenden Festungen gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO und können mit dem Mietwagen auf einer Tagestour zusammenhängend besucht werden. Von Bukarest aus dauert die Fahrt etwa 6 Stunden - Zwischenübernachtung einplanen!

Rumänien teilt sich das riesige Donau Delta mit der Ukraine, hat jedoch den schöneren Teil abbekommen. Wer mit dem Mietwagen kommt, sollte die Start Tulcea ansteuern. Dort befindet sich das Besucherzentrum und es werden Bootstouren in das Biosphärenreservat angeboten. Dies ist die einzige Möglichkeit, die Region wirklich zu erkunden und zugleich nützliche Informationen über das Wildleben in diesem Gebiet zu bekommen.