Einfache Stornierung
Keine Kartengebühren
Kompetenter Kundenservice

Autovermietung in Osnabrück

Osnabrück ist eine junge und leicht verträumte Studentenstadt am Rand von Niedersachen. Bei einem entspannten Spaziergang durch Osnabrück kann man sich auf eine Zeitreise zurück ins Mittelalter begeben. Schöne Kirchen, malerische Häuser aus dem Rokoko und das historische Rathaus sind Zeugen der Stadtentwicklung. Im Rathaus wurde 1648 der Westfälische Friede geschlossen, der den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges ein Ende bereitete. Osnabrück nennt sich daher auch gerne Friedensstadt und unterhält die Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Friedlich geht es auch heute in der Studentenstadt zu. Das Osnabrücker Schloss ist heute Sitz der Verwaltung der Universität und in den schönen Gärten machen Studenten Pause zwischen Vorlesungen. Osnabrück liegt inmitten des Naturparks Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge, der heute den sperrigen Namen Natur- und Geopark TERRA.vita trägt und Teil des Geopark-Netzwerks der UNESCO ist. Wander- und Radwege laden zur Erkundung der Natur ein.

Zu den wichtigsten Museen der Stadt gehören die Domschatzkammer im Diözesanmuseum, das Kulturgeschichtliche Museum und das Museum Industriekultur am Piesberg. Es dokumentiert die Zeit der Steinkohleförderung in der Region und allgemein das Zeitalter der Industrialisierung.

Osnabrück in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Jung, entspannt und einfach die Ruhe weg. Wo so viele Studenten leben und ebenso viele Einwohner im akademischen Bereich arbeiten, wird auch viel gefeiert und das Leben genossen.

Die Einheimischen

Wie für Norddeutschland typisch, gilt auch hier: Erst mal abwarten und Tee trinken. Neuem gegenüber bewahrt man sich eine gesunde Mischung aus Skepsis und Neugier.

Das Wetter

Das Wetter ist genauso unaufgeregt wie die Stadt selbst: 18 Grad im Hochsommer und 2 Grad im Winter sorgen für geringe Temperaturschwankungen.

Lokale Spezialitäten

Alles, was der gute westfälische Boden hergibt, kommt auch in Osnabrück in den Kochtopf: Zum Beispiel die Ramanken genannten Steckrüben oder der Grünkohl, der mit "Pinkel" serviert wird. Wer Gerichte mit kuriosen Namen mag, bestellt Stopsel und wartet ab, was auf den Tisch kommt.

Die Stars

Deutschlands wohl unbeliebtester Ex-Bundespräsident Christian Wulff stammt aus Osnabrück. Wie andere Osnabrücker mit Ehrgeiz hat er seine Heimatstadt längst verlassen.

Schon gewusst?

Osnabrück bemüht sich seit einigen Jahren um Anerkennung in der Filmszene. 2012 fand hier erstmals das „Unabhängige FilmFest Osnabrück“ statt, seit 1998 außerdem das „Festival des Neuen Japanischen Films“.

Was andere über Osnabrück sagen

Im kulturellen und stadtgestalterisch-ästhetischen Bereich kann Osnabrück mit einem ganzen Bündel attraktiver Angebote aufwarten, die vom Theater bis zum Botanischen Garten reichen. – Fremdverkehrsamt Osnabrück

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Osnabrück

Das Kulturgeschichtliche Museum in Osnabrück – auch als Museum am Heger Tor bekannt – präsentiert eine faszinierende Ansammlung aus antiken Objekten und Kunstgegenständen, alten Waffen, historischen Münzen und vielen weiteren Gegenständen der früheren Geschichte Osnabrücks. Ebenso spannend sind die Schätze, die in dem Domschatz- und Diözesanmuseum zu finden sind; Kostbare Kelche, hochwertiger Schmuck aus Gold und Silber sowie weitere Raritäten des tausend Jahre alten Kirchenschatzes.

Das Osnabrücker Rathaus wurde im späten 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut. Hier und im Rathaus von Münster wurde 1648 der Westfälische Friede unterzeichnet, der dem anhaltenden Grauen des Dreißigjährigen Krieges ein Ende setzte. Eine Kopie der Urkunde ist heute noch im Rathaus ausgestellt. Sehenswert sind auch die Statuen der deutschen Kaiser und das Modell der Stadt Osnabrück im Obergeschoss.

Das schöne barocke Schloss ließ der Fürstbischof Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg im 17. Jahrhundert für sich und seine Gattin Sophie von der Pfalz erbauen. Heute ist die Verwaltung der Universität im Hauptgebäude unterbracht und für Touristen gibt es nicht viel zu sehen. Sie können jedoch durch den wunderschönen Schlossgarten spazieren, der von alten Skulpturen und Springbrunnen geschmückt wird.

Schon der ästhetisch anspruchsvolle Bau nach dem Entwurf von Star-Architekt Daniel Libeskind macht Lust darauf, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück zu besichtigen. Hier befinden sich über 200 Kunstwerke, die der Namensgeber des Hauses während seines Lebens gemalt hat. Der deutsch-jüdische Künstler wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Der Flüchtling“, „Jaqui auf der Straße“ und „Triumph des Todes“.

Das Tor erinnert an die King's German Legion, ein deutscher Großverband in britischem Dienste, der während der napoleonischen Kriege gegen die Franzosen kämpfte. 1815 zog auch ein Battalion aus Osnabrück in die Schlacht von Waterloo. Über Rampen und Treppen ist eine Aussichtsplattform zu erreichen, die einen schönen Ausblick über Osnabrück bietet. In der Nähe befindet sich der Bucksturm aus dem frühen 13. Jahrhundert, der im Mittelalter als Gefängnis diente und eine unrühmliche Rolle als Folterkammer zur Zeit der Hexenverfolgung spielte.

Die vier schönsten Ausflugsziele

Der Zoo Osnabrück bietet rund 3.000 Tieren ein artgerechtes Zuhause. Zu diesen zählen neben den bekannten Zootieren auch seltene und exotische Arten, schließlich widmet sich der Zoo ganz dem Artenschutz. Ein besonderes Erlebnis bietet dabei vor allem der Unterirdische Zoo: Hier sind Präriehunde, Nacktmullen und weitere nachtaktive Tiere zu beobachten. Mehrere Themenwelten und öffentliche Fütterungen runden den Zoobesuch perfekt ab.
Der Teutoburger Wald ist heute noch berühmt für die Schlacht im Jahr 9 n. Chr.. In der der Cheruskerfürst Arminius (Hermann) drei römischen Legionen unter Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage beibrachte. Die Römer waren durch die unverhoffte Niederlage so erschüttert, dass sie ihre Pläne, bis zur Elbe vorzudringen, aufgaben und mit dem Rhein vorliebnahmen. Das Museum Kalkriese bei Bramsche dokumentiert die archäologischen Ausgraben der Region. Ein Highlight der Sammlung ist der Gedenkstein des Marcus Caelius, der vermutlich bei der Varusschlacht ums Leben kam. Bramsche ist von Osnabrück mit dem Mietwagen in nur 30 Minuten Fahrt zu erreichen.
Wer Osnabrück sagt, muss auch Münster sagen. Die hübsche Nachbarstadt ist schließlich über die A1 mit dem Mietwagen leicht erreicht und bietet eine zauberhafte historische Innenstadt um den Prinzipalmarkt und die Lambertikirche. Das historische Rathaus wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört und originalgetreu wieder aufgebaut. Sehenswert sind die historischen Räume wie die Friedenskammer und Ausstellungsstücke wie Waffen, Rüstungen und Münzen.
Osnabrück ist in dem zur UNESCO gehörenden Natur- und Geopark TERRA.vita unmittelbar eingebettet. Hierzu zählen das Osnabrücker Land, das Wiehen- und das Wesergebirge sowie der Teutoburger Wald. Besucher sollten sich in Osnabrück ein Auto mieten und die schöne Landschaft auf eigene Faust erkunden. Besonders interessant ist die "Straße der Megalithkultur", die zu steinzeitlichen Gräbern führt. In Bad Essen-Barkhausen sind 150 Millionen Jahre alte Saurierspuren zu bestaunen, die aussehen, als wären tapsige Kühe durch weichen Beton gelaufen. Der Hermannsweg führt über den Kamm des Teutoburger Waldes an den berühmten Externsteinen vorbei zum Hermannsdenkmal bei Detmold.

Warum Osnabrück?

Wer sich für die legendäre Varusschlacht im Teutoburger Wald interessiert oder für den Dreißigjährigen Krieg, findet in Osnabrück die ideale Basis für Erkundungstouren in die Region. Auch Naturfreunde nutzen Osnabrück für Ausflüge in den Teutoburger Wald.