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Autovermietung in Namibia

Das ehemalige Deutsch-Südwestafrika hat sich zu einer der beliebtesten Urlaubsziele in Afrika gemausert. Bei den Gästen aus Übersee sind die Deutschen zahlenmäßig Spitze. Über 60.000 kommen jährlich in das schöne Land am Atlantik, das mit einer modernen Infrastruktur aufwarten kann und keine Zeitumstellung erfordert.

Dem Besucher hat Namibia alles zu bieten, was in Afrika erwartet wird. Der Etosha Nationalpark im Norden des Landes umfasst 22.275 Quadratkilometer auf denen Elefanten, Nashörner, Zebras, Giraffen, Leoparden und natürlich Löwen leben, die an den Wasserstellen gut beobachtet werden können. Ganz im Osten besitzt Namibia ein Stück der berühmten Kalahari, doch die größte Wüste im Land ist die Namib-Wüste, in der die Sossusvlei die meisten Besucher anzieht. Dabei handelt es sich um eine meistens ausgetrocknete Salzpfanne inmitten einer malerischen Dünenlandschaft.

Die Hauptstadt Windhoek ist ebenfalls ein Touristenmagnet, in der deutsche Besucher viele Bauten der wilhelminischen Epoche entdecken werden, darunter die hübsche Christuskirche und die Alte Feste, in der heute das Nationalmuseum Namibias untergebracht ist. Auch das hübsche Swakopmund darf nicht verpasst werden. Ganz in der Nähe liegt die Walfischbucht mit einem der schönsten Strände des ganzen Landes.

Namibia in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Namibia erhielt erst 1990 seine Unabhängigkeit von Südafrika und gehört damit zu den jüngsten Ländern der Welt. Seitdem ist das Land emsig und ernsthaft bemüht, sich als wirtschaftlich starkes und touristisch attraktives Land zu präsentieren - vielleicht hinterließen die deutschen Kolonialherren ein wenig zu viel preußische Disziplin im sonst so trubeligen Afrika.

Die Einheimischen

Stolz auf ihre neue Unabhängigkeit und ihre Heimat. Gäste werden herzlich empfangen und gerade an Deutschen werden gerne die rudimentären Deutschkenntnisse ausprobiert.

Das Wetter

Ein Kontinent im Miniformat: In den Wüsten ist es sehr heiß, im Hochland kann es dagegen sogar schneien. Badeurlauber müssen sich auf kalte Füße gefasst machen: Der Atlantik wird nicht wärmer als 15 Grad.

Lokale Spezialitäten

Die Preußen haben Namibia Eisbein und Sauerkraut hinterlassen. Wer es exotischer mag, kann Antilopensteaks probieren, gegrillte Warzenschweinhaut oder gegrillte Raupen.

Die Stars

Noch nicht über die Grenzen bekannt. Oder haben Sie schon einmal von dem namibischen Rapper Shikolole gehört oder dem Sänger Jackson Kaujeau, der jahrelang im Exil leben musste, weil er gegen das südafrikanische Apartheidsregime protestierte?

Schon gewusst?

Der erste Europäer in Namibia war der portugiesische Seefahrer Diego Cao. Er stellte 1485 ein steinernes Kreuz an der "Skelettküste" auf. Nach über 400 Jahren wurde es von den Deutschen entfernt und gegen ein deutsches Kreuz ausgetauscht. Das portugiesische Kreuz steht heute noch im Ozeanografischen Museum in Berlin.

Was andere über Namibia sagen

"Sanft geschwungen ziehen sich die roten und gelben Sandberge der Namibwüste bis über den Horizont hinweg. Atemraubend tief schneiden sich die Schluchten des Fischfluss Canyons in die weit ausholenden Ebenen. Wild und stolz recken sich die zerklüfteten Berge der Naukluft in den strahlend blauen Himmel." - Fremdenverkehrsamt Namibia

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Namibia

Das größte Tierreservat Namibias lässt das Afrika-Klischee wahr werden: Träge Elefanten und Nashörner tummeln sich neben Antilopen und Gazellen an den Wasserstellen, während Giraffen die Bäume kahlrupfen. Wenn Löwen oder Geparden auftauchen wird es brenzlig. Besonders stolz ist der Etosha National Park auf die Spitzmaulnashörner, die fast ausgerottet waren und sich nun im Bestand erholt haben. Wer mit dem Mietwagen aus Windhoek kommt, erreicht den Park am besten über Okaukuejo (ca. 400 Kilometer Fahrt).

Die Hauptstadt Namibias wartet mit einer Vielzahl historischer Monumente auf, darunter der Alten Feste mit dem Nationalmuseum von Namibia. Vor dem Eingang thront das historische Reiterdenkmal. Nebenan entsteht das futuristische Independence Memorial Museum, dessen Eröffnung bereits mehrmals verschoben wurde. Hübsch sind auch die protestantische Christuskirche und die katholische Marienkathedrale, die beide Anfang des 20. Jahrhunderts von den Deutschen gebaut wurden. Ein kurioser Anblick sind die drei Burgen des Architekten Wilhelm Sander, nostalgische Nachbauten mittelalterlicher deutscher Burgen. Die Heinitzburg ist heute ein Nobelhotel und als einzige öffentlich zugänglich.

Das Städtchen Swakopmund am Atlantik gilt als Tor zur Namib-Wüste und besitzt mehrere schöne Strände. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören ein preußisches Lokomobil, das neobarocke Hohenzollernhaus und das Alte Gefängnis. Im Swakopmund Museum wird die Geschichte des Landes erzählt. Tierfreunde besuchen das Nationale Aquarium oder den Living Desert-Schlangenpark.

Wer die Namib-Wüste erkunden will, kann in Swakopmund oder Walvis Bay ein Auto mieten und sich damit auf den Weg nach Süden machen. Das Sossusvlei ist eine Salz-Ton-Pfanne ("vlei" genannt), die nur selten nach Regenfällen Wasser führt. Es ist umgeben von einer prächtigen Dünenlandschaft, die vor allem Fotografen begeistert. Die größte Düne wird auch Big Daddy genannt.

Wer keine Lust auf den Rummel von Las Vegas und den überlaufenen Grand Canyon hat, fährt stattdessen mit dem Mietwagen zum Richtersveld Transfrontier Park im Süden Namibias: Hier befindet sich der Fischfluss-Canyon, der nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt ist. An den wenigen Wasserstellen tummeln sich Antilopen und Leoparden. Parkverwaltung und Aussichtspunkt befinden sich in Hobas (650km südlich von Windhoek). Von dort werden geführte Wanderungen in den Canyon angeboten.