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Autovermietung in Libanon

Geschichtsträchtige Stätten aus mehreren Jahrtausenden? Einzigartige Naturlandschaften? Eine lebhafte moderne Metropole, in der abends der Teufel los ist? Wunderschöne Strände am tiefblauen Mittelmeer? Das alles besitzt der Libanon und noch viel mehr - auch wenn das Land aufgrund des langen Bürgerkrieges lange von der touristischen Landkarte verschwunden war. Nun meldet sich der Libanon eindrucksvoll zurück und ist für viele Besucher ein unverzichtbarer Zwischenstopp auf einer Rundreise durch den Nahen Osten geworden.

Das kleine Land, das nach dem Zerfall des osmanischen Reiches über 20 Jahre lang ein französisches Protektorat war, hat sich viel französischen Charme bewahrt und die Hauptstadt Beirut trug nicht zu Unrecht den Spitznamen "Das Paris des Ostens". Nach vielen Kriegsjahren ist der Libanon heute wieder touristisch im Aufwind: Kamen 2008 nur 1,3 Mio. Besucher ins Land, waren es 2010 schon über 2 Millionen. Sie besuchen die historischen Weltkulturerbestätten des Landes wie den biblischen Tempel von Baalbek, das antike Byblos der Phönizier und den berühmten Zedernwald im Qadisha-Tal, in dem das nationale Symbol, die libanesische Zeder, wächst.

Naturfreunde finden viele Möglichkeiten zum Wandern, Bergsteigen, Rafting, Reiten und sogar zum Snowboarden. Was viele Menschen gar nicht wissen ist, dass das Land im Inneren über schneebedeckte Berge mit Loipen und Skiliften verfügt!

Libanon in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

In Beirut darf endlich wieder gefeiert werden. In kaum einer anderen orientalischen Stadt wird so ausgelassen und westlich gefeiert wie in den Trendvierteln Gemmayzeh und Achrafiye. Eine junge Generation Libanesen will den Konflikt endlich vergessen und Spass haben.

Die Einheimischen

Orientalische Herzlichkeit mit einer Mischung aus wunderbarer Gastfreundlichschaft und der üblichen Quacksalbrigkeit der Händler im Souk. Man muss die Libanesen einfach mögen.

Das Wetter

Wer im Libanon heißes Wüstenklima erwartet, irrt: Das Land ist mediterran gemässigt und im Winter kann es in den Bergen heftig schneien. Im Sommer bieten die Küsten bei 30°C traumhaftes Badewetter.

Lokale Spezialitäten

Wo orientalische Köstlichkeiten auf französische Küchenmeister treffen, kann nur etwas ganz besonderes herauskommen. Jeder Gast sollte einmal eine typische Mezze bestellen, eine Auswahl aus 20 bis 30 köstlichen Snacks wie tabbouleh, fattoush, baba ganoush und das allgegenwärtige hummus. Ein beliebter Snack sind pizza-artige Teigbrote mit Füllung, die manaeesh genannt werden.

Die Stars

Der moderne Libanon hat zwar eine große Zahl Stars hervorgebracht, doch im Ausland kennt sie noch niemand. Das alljährliche Film Festival im August bemüht sich, einen Hauch von Hollywood zu verbreiten. Für alle, die beim Trivial Pursuit beeindrucken wollen: Hollywoodstar Keanu Reeves wurde im Libanon geboren.

Schon gewusst?

Der Name "Libanon" ist seit über 4000 Jahren kontinuierlich in Gebrauch und somit der älteste Name für ein Land weltweit. Im Alten Testament der Bibel wird der Libanon bereits 75 Mal erwähnt.

Was andere über Libanon sagen

"Das In-Viertel Gemmayzeh ist der Hotspot für alle Nachtschwärmer. Die Drinks sind teuer, die Stimmung in den Clubs der wachgeküssten Metropole ist allerdings mit Geld nicht zu bezahlen." - Manuela Imre im "Merian"-Reiseführer

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Libanon

Alle Wege führen zunächst in die Hauptstadt Beirut, deren internationaler Flughafen das Tor zum Land ist. Das ehemalige „Paris des Ostens“ besitzt selbst keine herausragenden Sehenswürdigkeiten, doch dafür jede Menge Flair. An der wunderschönen Corniche, die sich am Meer entlang zieht, tobt abends das Leben. Im Central District wachsen moderne Wolkenkratzer direkt neben dem mittelalterlichen Souk in den Himmel. Das National Museum of Beirut beeindruckt mit über 1300 Exponaten aus der Geschichte des Libanon.

Die römischen Ruinen von Baalbek gehören zu den größten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die Stadt liegt etwa 85 km nördlich von Beirut und ist leicht mit dem Mietwagen zu erreichen. Schon zu biblischen Zeiten existierte eine Siedlung, doch erst Alexander der Große gründete hier die Stadt Heliopolis, die Stadt der Sonne. Heute beeindruckt das Gelände schon alleine durch seine Größe, aber auch durch die vielen guterhaltenen Monumente aus der Römerzeit.

Wenn Baalbek die Stadt der Römer war, war Byblos die Stadt ihrer Erzfeinde, der Phönizier, mit denen sie lange um die Vorherrschaft im östlichen Mittelmeer rangen. Neben dem Tempel der phönizischen Göttin Ba'alat Gebal kann Byblos mit einer beeindruckenden Kreuzfahrerfestung aus dem 12. Jahrhundert aufwarten und der vermutlich ältesten Moschee der Welt. Wie Baalbek gehört auch Byblos zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist mit dem Mietwagen von Beirut aus nur eine kurze Fahrt über die Küstenstraße entfernt.

Um das Tal von Kadisha in Ruhe zu erkunden, sollten Besucher in Beirut ein Auto mieten, so dass sie sich unabhängig bewegen können. Überall im weitläufigen Tal sind alte Höhlen verstreut, die schon den allerersten Christen Zuflucht geboten haben. Später kamen muslimische Sufis auf der Suche nach Ruhe. Mehrere beeindruckende christliche Klöster empfangen heute Gäste. Noch wichtiger ist jedoch der nahegelegene Zedernwald, die letzten Reste der einst riesigen Wälder, die den Libanon bedeckten. Die verbliebenen Zedern werden streng geschützt und können im Rahmen von geführten Touren besucht werden.

Im tiefen Süden des Libanon liegt das antike Tyros, eine weitere bedeutende Stadt der Phönizier. Später kamen Griechen, Römer, Kreuzfahrer und Osmanen, die alle ihre Spuren hinterließen. Tyros gilt als Geburtsort Europas (der griechischen Göttin, nicht unseres Kontinents!) und gehört seit 1979 zum Weltkulturerbe.