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Autovermietung in La Gomera

„La Isla Redonda“, die runde Insel, gehört zu den bestgehüteten Geheimnissen der Kanaren. Nur 40 Minuten mit der Fähre von Teneriffa entfernt liegt dieses touristisch noch unerschlossene Naturparadies, das vor allem für den Nationalpark La Garajonay berühmt ist. Der uralte einzigartige Lorbeerwald genießt als Weltnaturerbe der UNESCO heute ganz besonderen Schutz. Schöne Wanderrouten führen durch den stillen Wald und geben den Blick auf rare Pflanzen preis, die nur noch auf La Gomera wachsen.

Eine weitere Besonderheit der Insel ist „El Silbo“, eine Pfeifsprache, mit der sich schon die Guanchen, die Ureinwohner der Kanarischen Inseln, über die tiefen Täler hinweg verständigten, und die nur auf La Gomera überlebt hat. Heute ist sie bei den Einheimischen so beliebt, dass sie sogar im Schulunterricht gelehrt wird.

Wer La Gomera erreichen will, sollte von Europa aus nach Teneriffa-Süd fliegen, dort ein Auto mieten und die Fähre von Los Cristianos nehmen. Die kompliziertere Alternative wäre ein Transfer vom großen Flughafen Teneriffa-Süd zum kleinen Flughafen Teneriffa-Nord und dann ein zehnminütiger Flug mit dem Kleinflugzeug auf die Nachbarinsel, wo ebenfalls Mietwagen angeboten werden.

La Gomera in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Zurück zur Natur. In den Ferienorten wimmelt es von Wanderern mit Jack Wolfskin-Funktionsjacken und teuren Wanderstiefeln, nicht von Bikinischönheiten.

Die Einheimischen

Haben eine eigene Sprache, die einzigartigen Pfeifsprache „El Silbo“.

Das Wetter

Auf La Gomera ist es ganzjährig mild mit regenreichen Wintern und heißen Sommern. Wanderer sollten einen Pullover für die Höhenlagen mitbringen.

Lokale Spezialitäten

Da auf La Gomera viele Früchte angebaut werden, sind köstliche Bananen, Trauben und Papayas überall zu finden. Etwas ganz Besonderes ist der Miel de Palma, ein aus Palmen gewonnener Honig.

Die Stars

Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia haben hier schon einmal Urlaub gemacht.

Schon gewusst?

Der Garajonay Nationalpark ist nach einer Legende benannt. Die Prinzessin Gara liebte den armen Bauernsohn Jonay aus Teneriffa, der täglich mit einem Floß hinüberruderte um Gara zu treffen.

Was andere über La Gomera sagen

„Eine Perle der Natur. Du wirst deine gesamte Vorstellungskraft aufwenden müssen, um ihre Landschaften zu beschreiben.“ - Turismo de Canarias

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von La Gomera

Die meisten Besucher kommen nach La Gomera um eine Wanderung durch den berühmten Lorbeerwald La Garajonay zu unternehmen. Vom Fährhafen in San Sebástian ist das Besucherzentrum (Centro de Visitantes) in Las Rosas über die TF-711 in ca. 40 Minuten Fahrt mit dem Mietwagen zu erreichen. Von dort führen gut ausgeschilderte Wanderwege zu den schönsten Orten im National Park, zum Beispiel auf den 1487 Meter hohen El Alto de Garajonay oder nach Laguna Grande, wo ein Restaurant und ein Kinderspielplatz zur Pause einladen.

Die Hauptstadt von La Gomera, in der auch die Fähren von Teneriffa ankommen, ist der einzige große Ort auf der verschlafenen Insel. Sehenswert ist der Torre del Conde aus dem Jahr 1447, das letzte Überbleibsel der ehemaligen Stadtbefestigung, und die Casa de Colón, in der Kolumbus einst vor der Abreise nach Amerika gewohnt haben soll. Die kleine Kirche Ermita de San Sebastián stammt aus dem Jahr 1450, die Iglesia de la Virgen de la Asunción ist nur wenig älter. Vom Mirador de la Hila bietet sich ein schöner Ausblick über San Sebastián.

Das Schönste an diesem Ort ist die Anreise mit dem Mietwagen durch die Ausläufer von La Garajonay mit ihren wilden Schluchten und schroffen Felsen, die von Lorbeerbäumen und Wacholderbüschen bewachsen sind. Sehenswert sind die Iglesia de la Encarnación und das Kloster von Santo Domingo de Guzmán. Da im Tal von Hermigua Bananen, Datteln und Weintrauben angebaut werden, sind diese köstlichen Früchte überall günstig und ganz frisch zu kaufen. Im Handwerkszentrum Los Telares gibt es die bekannten Teppiche von Hermigua zu kaufen.

Der „Strand“ des gleichnamigen Ortes ist ein nicht sehr schöner Kieselstrand, doch niemand erwartet Karibikflair auf der rauen Insel. Playa de Santiago rühmt sich mit dem sonnigsten Klima von La Gomera und besitzt eine gut entwickelte touristische Infrastruktur. Der Hotelkomplex Jardin Tacina bringt seine Gäste mit einem in die Felsen gebauten Fahrstuhl direkt hinunter an den Strand und zu einem Meerwasserschwimmbecken. Auch der einzige Golfplatz von La Gomera befindet sich hier.

Das größte Ferienzentrum von La Gomera ist jedoch Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs, das aus vier kleinen Orten besteht. La Caleta gilt dabei als schönster Ort im Tal und besitzt zauberhafte kleine Cafés, Geschäfte und einen kleinen Strand. Vor allem Surfer lieben die Brandung und die steife Brise an der Westküste von La Gomera, die dem Atlantik zugewendet ist. Das Tal selbst lädt zu schönen Wanderungen ein und wer sich langweilt, nimmt für einen Tag das schnelle Tragflügelboot von Vueltas ins Ferienzentrum Los Cristianos auf Teneriffa.

Die vier schönsten Ausflugsziele

Mit dem Mietwagen sollte man nach El Cercado fahren, einem schönen kleinen Ort am westlichen Rand des Lorbeerwaldes. Hier beginnen kürzere Wanderwege, die nach La Fortaleza oder Chipude führen, dem höchstgelegenen Ort auf La Gomera in 1050 Metern Höhe. Von dort bietet sich ein schöner Überblick über die Lorbeerwälder der Insel. Einen Blick wert ist auch die Iglesia de la Candelaria in El Cercado aus dem 16. Jahrhundert.
Ein weiteres bekanntes Ziel im Garajonay Park, das mit dem Mietwagen gut zu erreichen ist, sind die drei vulkanischen Gipfel Zarcita, Carmen und Agando, die steil aus dem Wald herausragen und Los Roques genannt warden. Vom Aussichtspunkt El Bailadero sind sie am besten zu sehen (und zu fotografieren).
Der Niedergang der traditionellen Landwirtschaft zwang viele Bewohner von La Gomera Mitte des 20. Jahrhundertes zum Auswandern. Vor allem der südliche Teil der Insel war von der Auswanderung betroffen. Ein leicht gruseliges Gefühl lässt daher das Geisterdorf La Manteca aufkommen, das vollständig verlassen wurde. Wer danach auf andere Gedanken kommen will, fährt weiter in den noch bewohnten Ort Alajeró und nach Agalán, wo der letzte Drachenbaum von La Gomera steht.
Aussichtspunkte bietet die bergige Insel La Gomera viele. Die schönsten sind der Mirador del Santo in der Nähe von Arure, von dem an klaren Tagen der Blick bis zu den beiden Nachbarinseln La Palma und El Hierro möglich ist, und der Mirador de Abrante im Nordosten, der mit dem Mietwagen über eine kurvige Bergstraße inmitten von Bananenplantagen von Agulo aus zu erreichen ist. Von hier ist der Pico de Teíde, der höchste Berg Spaniens auf der Nachbarinsel Teneriffa gut zu sehen.

Warum La Gomera?

Den Lorbeerwald von Garajonay muss man einmal gesehen haben - La Gomera ist Natur pur, fernab vom touristischen Rummel der Kanaren.