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Autovermietung in Kos

Die Insel des Hippokrates, gehört zu den beliebtesten griechischen Ferieninseln überhaupt und lässt keine touristischen Wünsche offen. Lange Sandstrände mit modernen Hotelanlagen und allen möglichen Freizeitangeboten, warten ebenso auf die Besucher wie die typischen weiß gestrichenen Dörfer des Dodekanes, der östlichsten Inselgruppe in der griechischen Agäis. Tatsächlich ist die türkische Stadt Bodrum nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt und kann leicht im Rahmen eines Tagesausflugs besucht werden.

Vor allem hat Kos jedoch eine bewegte Geschichte zu bieten, die sich in vielen sehenswerten Ruinen äußert. Wer weiß schon, dass der legendäre Hippokrates auf dieser Insel seine erste Ärzteschule gründete und hier den sogenannten Asklepiadeneid erfand, den heute noch jeder Arzt bei einer Zulassung schwören muss? Später folgte ihm der babylonische Priester Berossos, der auf Kos die erste Astrologieschule gründete, die ebenfalls einen guten Ruf genoss. In späteren Jahrhunderten wechselten sich Römer, Byzantiner, Venezianer, Osmanen und Italiener ab, ehe Kos Teil der neugegründeten Republik Griechenland wurde.

Heute ist Kos eine hübsche Ferieninsel mit insgesamt etwa 30.000 Einwohnern, die jeden Sommer tausende Touristen aus ganz Europa herzlich empfangen.

Kos in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Im Sommer sind die Touristen in der Überzahl und an den großen Stränden herrscht ziemlicher Rummel. Trotzdem ist Kos nie so überlaufen wie manche anderen Ziele.

Die Einheimischen

Herzlich und gastfreundlich. In Kos werden Sie sich sofort zuhause fühlen.

Das Wetter

Die Winter sind mild mit 15-17°C, die Sommer können sehr heiß werden. Erträglicher wird es ab September - dann hat das Mittelmeer auch 24°C Badetemperatur erreicht.

Lokale Spezialitäten

In den Restaurants werden typisch griechische Gerichte wie Moussaka und Souvlaki serviert. Eine für Touristen eher schwer verdauliche Spezialität ist Kefalákia - gegrillter Lammkopf.

Die Stars

Kos ist eine grundsolide Ferieninsel, die vor allem Familien aus Mitteleuropa anzieht. Stars findet man eher in der türkischen Partystadt Bodrum.

Schon gewusst?

Der „Pfauenwald“ Plaka ist kein künstlich angelegter Zoo, sondern bis heute ein Pinienwäldchen, in dem Pfauen mehr oder weniger wild leben. Die zutraulichen Tiere lassen sich auch gerne füttern.

Was andere über Kos sagen

„Kos, eine Insel majestätischer Schönheit, die mit ihrer Natürlichkeit, wunderschönen Sandstränden und einer ruhmvollen Vergangenheit inmitten der Dodekanes prahlen darf.“ - Offizielle Website Kos Info

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kos

Die wichtigsten Ruinen der römisch-hellenistischen Zeit sind im Stadtgebiet von Kos zu finden, darunter der antike Markt Kamara Tou Forou (die große Stoa), das guterhaltene Odeon, das antike Gymnasium Xyston und die Casa Romana, das Haus eines wohlhabenden Römers mit schönen restaurierten Mosaiken. Eher ins Land der Fabeln gehört jedoch die Annahme, dass die mächtige „Plantane des Hippokrates“ tatsächlich der Baum ist, unter dem Hippokrates vor über 2000 Jahren seine Schüler unterrichtete.

Im Zentrum der Altstadt von Kos liegt das sehenswerte archäologische Museum, in dem die Fundstücke von der ganzen Insel zusammengetragen wurden. Im Innenhof ist ein schönes römisches Mosaik aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. zu sehen, das Asklepios, den Gott der Heilkunde, zeigt. Auch die Statuen des Hippokrates und der griechischen Gesundheitsgöttin Hygieia verweisen auf die Bedeutung von Kos für die Entwicklung der Medizin.

Etwa drei Kilometer außerhalb von Kos-Stadt liegt in einem Zypressenhain das Asklepion, die einstige Schule des Hippokrates. Zu sehen sind mehrere Tempel, die medizinischen Badeanstalten und zwei unterirdische Räume, die vermutlich Wohnräume waren. Die gesamte terrassenförmige Anlage wurde erst 1902 von dem deutschen Archäologen Rudolf Herzog entdeckt. Wer mit dem Mietwagen anreist, findet vor dem Eingang ausreichend Parkplätze.

Der Johanniterorden, der während der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründet wurde, erhielt im 14.Jahrhundert die Insel Kos von den Venezianern als Niederlassung. Die Johanniter bauten gleich zwei imposante Festungen - das Kastro ton Ippoton im Hafen der Hauptstadt Kos und die Burg Andimachia in der Nähe des Flughafens (von Kos-Stadt ca. 25 Kilometer mit dem Mietwagen). Große Teil der Burg wurden bei einem Erdbeben im Jahr 1933 zerstört, doch die Ruinen lohnen den Aufstieg schon für die tolle Aussicht über die Bucht von Kardamena.

Die Halbinsel am südlichen Ende von Kos wird Kefalos genannt und ist von Kos-Stadt aus ca. 42 Kilometer Fahrt entfernt. Ihr Highlight ist die antike Stadt Astypalea, in der einst Hippokrates das Licht der Welt erblickte. Tragischer Weise wurden große Teile des antiken Astypaleas im Jahr 412 v. Chr. bei einem Erdbeben zerstört. Statt den Ort wieder aufzubauen, entschied man sich für eine Verlegung der Hauptstadt in den Norden - die heutige Stadt Kos. Zu sehen sind heute noch die Reste des Demeter-Heiligtums und das alte Odeon-Theater.