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Autovermietung in Korsika

Die raue Mittelmeerinsel Korsika hat weitaus mehr mit Italien gemein als mit ihrem Mutterland Frankreich. So ist es wenig verwunderlich, dass die Korsen seit vielen Jahren immer wieder für ihre Unabhängigkeit eintreten und für die Bewahrung ihrer eigenen Sprache, dem Korsischen.

Der Besucher findet überall frei zugängliche Küsten und Strände wie auch eine unverbaute wilde Natur im Inneren, die zum Wandern, Klettern und Bergsteigen einlädt. Große Bettenburgen und andere Auswüchse des Mittelmeertourismus sucht man auf Korsika vergeblich. Und was kaum jemand weiß: In den Wintermonaten ist in den Bergen sogar das Skilaufen möglich!

Besucher können Korsika leicht mit der Fähre vom Festland aus erreichen (zum Beispiel ab Marseille oder Nizza) oder mit dem Flugzeug nach Bastia oder Ajaccio reisen, um dann vor Ort ein Auto zu mieten, um die Insel zu erkunden.

Korsika in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Korsika ist so rau wie seine Berglandschaft. Lediglich in den größeren Küstenstädten wo die Yachten des Jetsets in der Marina dümpeln, geht es lebhafter und moderner zu.

Die Einheimischen

Der stolze Korse wäre lieber heute als morgen unabhängig und pflegt seine lange unterdrückte Sprache, das italienisch anmutende Korsisch.

Das Wetter

An den Küsten bietet Korsika das übliche warme Mittelmeerklima, doch in den Bergen fällt häufiger Regen. Im Winter schneit es dort sogar und Skifahrer tummeln sich an den Berghängen. Im Sommer weht der heiße Scirocco aus der Sahara.

Lokale Spezialitäten

Die halbwilden Hausschweine, die durch Korsika streifen, enden meistens in der Pfanne. Zum Beispiel als geräucherter Schweinenacken (Coppa) oder als Leberwurst (Figatellu). Eine echte Spezialität ist das Kastanienbier Pietra.

Die Stars

Der größte kleine Korse aller Zeiten wird immer Napoleon bleiben. Aber auch heutige Stars lassen sich gerne auf Korsika blicken - Alicia Keys heiratete sogar hier.

Schon gewusst?

Das allgegenwärtige Symbol von Korsika ist der Mohrenkopf mit weißem Stirnband, den Pasquale Paoli 1762 zum Symbol des korsischen Freiheitskampfes wählte. Vermutlich stammt das Motiv schon aus der Zeit der Kreuzzüge.

Was andere über Korsika sagen

„Korsika ist das Land des nicht Alltäglichen, Paradies für Liebhaber starker Emotionen“ - Visit Corsica

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Korsika

Die Hauptstadt der Insel gehört zu den größten und schönsten Orten Korsikas. Ihr berühmtester Sohn Napoleon Bonaparte wurde hier 1769 geboren. Sein Geburtshaus ist heute ebenso für Besichtigungen geöffnet wie das „Napoleon Museum“ und eine „Napoleon Grotte“. Dazu zieren gleich drei Denkmäler die Stadt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale Notre Dame aus dem 16. Jahrhundert und das Musée Fesch, das auf einen Onkel Napoleons zurückgeht. Dieser vermachte seine Sammlung italienischer Gemälde nach seinem Tod der Stadt.

Bastia ist für viele Menschen das Tor zu Korsika, da hier die meisten Fähren vom Festland anlegen. Die größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Zitadelle, die ihr auch ihren Namen gab, denn das italienische Wort für Zitadelle ist „bastiglia“. Heute umfassen die alten Festungsmauern die gesamte Altstadt Terra Nova mit dem Museum für korsische Volkskunde, das im ehemaligen Gouverneurspalast untergebracht ist. Sehenswert sind auch die Kirchen Saint Mairie und Saint Jean-Baptiste, sowie der Alte Hafen.

Mit Hafen und Zitadelle kann auch die viertgrößte Stadt Korsikas aufwarten, das hübsche Calvi im Nordwesten. Zwar ist nur ein Teil der Zitadelle für Besucher zugänglich, doch der Aufstieg zur Oberstadt lohnt sich schon alleine für den herrlichen Blick über den Golf von Calvi auf der einen Seite und das Monte Cinto-Massiv im Inselinneren auf der anderen Seite. An der Uferpromenade lässt sich schön flanieren und frische korsische Küche genießen. Das Denkmal für Christoph Kolumbus auf dem gleichnamigen Platz erinnert daran, dass der große Seefahrer hier (angeblich) geboren wurde.

Ganz im Süden von Korsika, mit Blick auf die Nachbarinsel Sardinien, liegt der Ort Bonifacio am Rande einer 60 Meter hohen steil abfallenden Klippe. Wer die 187 Stufen der Escalier du Roi d'Aragon (Die Treppe des Königs von Aragon) zum Meer hinuntersteigt, kann die beeindruckende Lage des Ortes erst so richtig erfassen. Selbstverständlich besitzt auch Bonifacio eine Zitadelle, doch die meisten Besucher ziehen eine Bootsfahrt vor, die an der malerischen Steilküste entlang zu mehreren Grotten führt.

Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte einmal ins Innere von Korsika nach Corte, der heimlichen Hauptstadt der Insel und ihre einzige Universitätsstadt, fahren. Seitdem Pasquale Paoli hier 1755 den Aufstand gegen die Franzosen anzettelte, gilt Corte als Zentrum des korsischen Widerstandes. Beeindruckend ist das „Adlernest“, die alte Zitadelle, die auf einem hohen Felsvorsprung über der Stadt thront. Das Völkerkundemuseum erzählt umfassend von der korsischen Geschichte.

Die vier schönsten Ausflugsziele

Diese wunderschöne Region im Westen von Korsika beeindruckte die UNESCO so sehr, dass sie ihr den Status als Weltnaturerbe zuerkannte. Wer mit dem Mietwagen anreist, muss diesen am Col de la Croix an der Küstenstraße zwischen Calvi und Porto abstellen und gut vier Stunden lang zu Fuß zur Halbinsel La Scandola wandern.
In der Nähe von Corte liegt dieses wunderschöne Tal, das von bizarr geformten Felsen umgeben ist. Auch hier ist es sinnvoller, den Mietwagen stehen zu lassen und zu Fuß eine Wandertour zu unternehmen, zum Beispiel zum Lac de Capitello oder zum Lac de Melo, die beide auch Strände und Bademöglichkeiten bieten. Ein großer Parkplatz befindet sich unterhalb der Bergerie de Grotelle in 1370 Meter Höhe.
Der Gletschersee befindet sich im hochgelegenen Plateau du Camputile im Herzen des Naturparks Korsika, der insgesamt fast 40 Prozent der Insel ausmacht. Eine beliebte Wanderroute beginnt in Popaghja nahe der D84, wo auch der Mietwagen geparkt werden kann. Von dort sind es ca. zwei Stunden Wanderung zum See durch eine herrliche Berglandschaft, über der Steinadler und Kormorane kreisen.
Das Bergdorf, dass der französische Autor Prosper Mérimée einst als „das korsischste aller korsischen Dörfer“ bezeichnet hatte, besitzt eine wunderschöne Altstadt mit engen Gassen und Treppen, in denen die korsische Geschichte und jahrhundertealte Familienfehden bis heute lebendig sind. Ein ganz besonderer Grund Sartène zu besuchen, ist das Museum für korsische Frühgeschichte, das Funde aus steinzeitlichlichen Gräbern ausstellt. In Fontenaccia, ca. 10 Kilometer südlich von Sartène, sind die originalen Dolmen und mehrere Menhire aus der Steinzeit zu sehen.

Warum Korsika?

Wilde Natur, stolze Menschen, kein Rummel: Korsika ist so ganz anders als die anderen Mittelmeerinseln und schon allein deswegen einen Besuch wert.