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Karneval, Kölsch und Kirche: Das sind die drei K's von Köln, der lebhaften Metropole am Rhein, die sich zur Medienhauptstadt von Deutschland entwickelt hat. Der Kölner Dom ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands überhaupt und zum Karneval strömen jedes Jahr im Februar hunderttausende Besucher in die Stadt. Die urigen Brauhäuser sind sogar das ganze Jahr über gut gefüllt.

Köln ist nicht nur eine lebendige moderne Großstadt, in der mehr Studenten leben als in jeder anderen deutschen Stadt, sondern auch eine bedeutende Kulturstadt mit zahlreichen wichtigen Museen. Eine große Bedeutung kommt auch dem Sport zu, denn Köln ist Sitz der Deutschen Sporthochschule und des Olympiamuseums. Nur mit dem Bundesliga-Fußball will es in den letzten Jahren nicht mehr so recht klappen, doch das trübt die innige Liebe der Einheimischen zum 1. FC Köln kaum.

Köln rühmt sich damit, international, multikulturell und tolerant zu sein und neben dem Karneval ist der alljährliche Christopher Street Day eines der größten Feste in der Stadt. In den Sommermonaten lockt fast jedes Wochenende eine neue Großveranstaltung an den Rhein und im Winter strömen die Touristen zu den Weihnachtsmärkten von Köln.

Köln in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Et hät noch immer jot jejange. Mit dem kölschen Grundgesetzt philosophiert sich der Kölner durchs Leben und nimmt mittelschwere Katastrophen wie Schmiergeldskandale und den fünften Abstieg des 1. FC Köln in zehn Jahren mit einer Gelassenheit hin, um die ihn selbst Zen-Buddhisten beneiden.

Die Einheimischen

Jeder Jeck is anders. Der Kölner ist tatsächlich so tolerant, wie er gerne behauptet. So konnte Köln zugleich Schwulenhauptstadt Deutschlands werden und erzkatholische Bastion bleiben.

Das Wetter

Gerne launisch. Im Sommer gehört immer ein Regenschirm ins Reisegepäck, dafür wird auf den berühmten Weihnachtsmärkten im Dezember nicht immer ein Wintermantel benötigt.

Lokale Spezialitäten

Der Kölner führt den nichtsahnenden Besucher gerne mit dem „Halven Hahn" aufs Glatteis: Dabei handelt es sich nicht um ein gegrilltes Federvieh, sondern um ein Käsebrötchen.

Die Stars

Köln ist Sitz der RTL-Mediengruppe und des WDR. In der Stadt wimmelt es von Fernsehschauspielern und Soap Stars. Ab und zu lassen sich Lokalmatadoren wie Heidi Klum und Michael Schumacher blicken - bevorzugt zum Karneval. Seine Majestät Prinz Poldi wurde zeitweilig an die britische Insel verliehen.

Schon gewusst?

Der Name des berühmten Kölner Duftwässerchens „4711" geht auf Napoleon zurück. Als die Franzosen das Rheinland besetzten, erhielt jedes Haus eine vierstellige Hausnummer. 4711 war die Hausnummer des Eau de Cologne-Herstellers Farina in der Glockengasse.

Was andere über Köln sagen

„Die Türme des Doms stören mich. Ich find’ die überflüssig. Ich find’ das viel schöner, dieses mittelalterliche Provisorium mit dem Kran. Die Preußen haben ja den Dom dann gebaut und diesen ganzen vaterländischen Kram drum gemacht." - Schriftsteller Heinrich Böll über seine Heimatstadt

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Köln

An dem mächtigen gotischen Bau in der Innenstadt führt kein Weg vorbei. Mit 157,38 Metern Höhe ist der Kölner Dom das dritthöchste Kirchengebäude der Welt und gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sein größter Schatz ist der Dreikönigsschrein, ein prächtiger goldener Schrein, der mit über 1000 Edelsteinen besetzt ist. Rainald von Dassel brachte ihn 1164 als Kriegsbeute aus Mailand mit nach Köln. Kurz darauf wurde mit den Bauarbeiten für eine neue Kirche begonnen, die den Schrein beherbergen sollte. Doch auch 200 Jahren später war der Dom nicht einmal halb fertig. 1530 kamen die Bauarbeiten ganz zum Erliegen und über 400 Jahre lang bestimmte ein Baukran die Silhouette des Doms. Es mussten schon im 19. Jahrhundert die Preußen mit ihrem sprichwörtlichen Arbeitseifer kommen, damit das prächtige Gebäude nach über 600 Jahren endlich fertig wurde. Seit 2007 ist der Dom um eine Attraktion reicher, als im Südportal ein neues Fenster des Kölner Künstlers Gerhard Richter eingesetzt wurde.

Als Einheit werden die 12 großen romanischen Kirchen von Köln betrachtet, die überall in der Innenstadt verteilt sind. Zu den bekanntesten gehört die Kirche Groß St. Martin, die neben dem Dom die Kölner Skyline prägt, sowie St. Maria im Kapitol neben dem Hauptbahnhof und St. Aposteln am Neumarkt.

Von der ehemaligen römischen Siedlung Colonia Claudia Ara Agrippinensis ist kaum noch etwas vorhanden. Die schönsten Fundstücke sind heute im Römisch-Germanischen Museum direkt neben dem Dom zu sehen, darunter das bekannte Dionysius-Mosaik.

Das Museum Ludwig ist eines der bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst in ganz Europa und einer der größten Touristenmagnete Kölns. Der größte Teil der Ausstellungsstücke stammt aus der Privatsammlung des Ehepaars Ludwig. Zu sehen sind u.a. Pop Art-Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein, sowie die größte deutsche Sammlung an Werken von Pablo Picasso.

Mit jährlich über 650.000 Besuchern gehört das Schokoladenmuseum zu den zehn beliebtesten Museen Deutschlands. Nicht nur Kinder verfolgen begeistert die Produktionsprozesse in nachgebauten Fabrikanlagen von der Kakaobohne bis zur Tafelschokolade. Eine besondere Attraktion ist der drei Meter hohe Schokoladenbrunnen, von dem jeder einmal naschen darf.

Die vier schönsten Ausflugsziele

Der älteste Freizeitpark von Deutschland lockt jedes Jahr zahllose Familien in die Kleinstadt Brühl südlich von Köln. Auf einer Fläche von 10 Hektar wurden mehrere Themenbereiche wie Chinatown, Afrika und die Westernstadt Silver City mit Achterbahnen, Geisterbahnen, Karussells und vielen anderen Attraktionen aufgebaut. Durch ständige Umbauten und Neuentwicklungen ist das Phantasialand ständig auf der Höhe der Zeit. Von Köln aus ist es mit dem Mietwagen leicht über die Autobahn A61 und A555 zu erreichen.
Ebenfalls in Brühl liegt eines der schönsten Barockschlösser Deutschlands. Gemeinsam mit dem angrenzenden Jagdschloss Falkenlust gehört Augustusburg seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Besonders schön sind die üppig ausgestatteten Rokoko-Wohnräume, die Francois de Cuvilliés ab 1728 hinzufügte. An sonnigen Tagen laden die wunderschönen Gartenanlagen zu einem Spaziergang ein.
Der Drachenfels gehört zum Siebengebirge bei Königswinter und ist von Köln aus mit dem Mietwagen innerhalb einer halben Stunde zu erreichen. Die malerische Ruine der Burg Drachenfels war 200 Jahre lang größtenteils vergessen, bis der englische Poet Lord Byron 1816 das Rheinland bereiste und mit seinem Gedicht einen wahren Touristenansturm seiner Landsleute auslöste. Seitdem riss der Besucherstrom nicht mehr ab. Noch bis 1967 wurden die Besucher auf dem Eselsrücken den Berg hinaufgetragen, doch heute erfolgt die Anreise meistens mit dem eigenen Mietwagen oder zu Fuß.
Die schöne Universitätsstadt Bonn mag zwar nicht mehr Regierungssitz sein, doch ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören der Bonner Münster aus dem 11. Jahrhundert, das Poppelsdorfer Schloss und das Residenzschloss der Kölner Kurfürsten, in dem heute die Bonner Universität untergebracht ist. Entlang der Museumsmeile (außerhalb der Stadt, am besten Auto mieten um dorthin zu kommen) befinden sich die Bundeskunsthalle, das Kunstmuseum und das ausgesprochen beliebte Haus der Geschichte, das die moderne deutsche Geschichte seit 1945 dokumentiert.

Warum Köln?

Ob Weihnachtsmarkt oder Karneval, das Feuerwerksfestival Kölner Lichter oder Christopher Street Day: In Köln gibt es immer etwas zu feiern. Die ansteckende Herzlichkeit der Rheinländer und die lebhafte junge Studentenszene sorgen dafür, dass sich Gäste aus aller Welt stets herzlich aufgenommen fühlen. Und den Kölner Dom muss einfach jeder einmal gesehen haben!