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Autovermietung in Jerez

Jerez de la Frontera in Andalusien ist berühmt als Stadt der Pferde, des Sherry und des Flamenco. Die Innenstadt ist geprägt durch prächtige historische Gebäude und in den sonnigen Plazas treffen sich Einheimische und Touristen gleichermaßen zu köstlichen Tapas. Auch Motorsportfreunde kennen Jerez, denn auf dem Circuit de Jerez finden jedes Jahr wichtige Grand Prix-Rennen statt.

Freunde des entspannten Strandurlaubs kommen in Jerez ebenso auf ihre Kosten, denn die schönen Sandstrände der Costa de la Luz beginnen gleich außerhalb des Zentrums. Pferdeliebhaber können die Vorführungen der Andalusischen Hofreitschule besuchen, die den berühmten Lippizanern in Wien in nichts nachstehen. Doch auch die zweibeinigen Andalusier lieben den Tanz: In den Abendstunden gibt es überall in Jerez Flamenco-Darbietungen und wer will, kann selbst das Tanzbein schwingen. Auch die berühmten Bodegas von Jerez empfangen täglich Besucher zu Rundführungen und demonstrieren, wie der Sherry ins Glas kommt.

So schön Jerez auch ist: Besucher sollten für einige Tage ein Auto mieten, um den Rest von Andalusien erkunden. Schließlich gibt es aufregende Städte wie Sevilla, wunderschöne Naturgebiete wie der Doñana National Park und die weltberühmte Alhambra von Granada zu sehen.

Jerez in 60 Sekunden

Die Atmosphäre

Lässig-entspannt unter der heißen andalusischen Sonne. In Jerez lässt sich niemand hetzen.

Die Einheimischen

Den Andalusiern wird ein hitzköpfiges Gemüt gepaart mit viel Stolz nachgesagt. Viele Jahre als "Armenhaus Spaniens" haben sie geprägt und ihnen ein feines Gespür für Klassenunterschiede beschert. Hochnäsige Touristen aus dem Norden werden dies schnell merken.

Das Wetter

Andalusien ist die heißeste Region Spaniens und im Landesinneren werden im Sommer Temperaturen von über 40°C erreicht. Dank des nahen Atlantiks lindert ein best��ndiger Wind die Hitze in Jerez.

Lokale Spezialitäten

Die Küche Andalusiens ist herzhaft und bodenständig. Im Sommer sorgt die kalte Tomatensuppe gazpacho für Abkühlung. Einfach alles aus dem nahen Atlantik wird frittiert und als pescado frito serviert. Zum Absacken gibt es selbstverständlich einen Sherry.

Die Stars

Zum Moto GP von Jerez strömen jedes Jahr die Stars der Motorradszene in die Stadt. Das kulturelle Leben findet jedoch eher in Sevilla statt.

Schon gewusst?

Der Sherry ist eine englische Erfindung. Ehe Easyjet und Ryanair die Engländer zum Trinken nach Benidorm und Magaluf flogen, mussten sie Wein aus Spanien importieren. Dabei vermurksten sie den spanischen Namen Jerez zu Sherry. Die heute bekannten Sherry-Marken wie Osborne und Sandeman gehen auf die englischen Sherry-Barone zurück, die ab dem 17. Jahrhundert ihre eigenen Bodegas eröffneten um das Getränk nach England zu exportieren.

Was andere über Jerez sagen

"Eine Stadt von sonniger Eleganz, noch nicht erfasst vom großen Strom der Touristen, eine Stadt verschwiegener Plätze und in Schönheit ergrauter Monumente" - Marco Polo

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Jerez

Wie andere maurische Städte besaß auch Jerez einen Alcazar, eine Mischung aus Palast und Festung, die auf die Almohaden des 12. Jahrhunderts zurückgeht. Im Inneren der Festung gibt es eine Moschee, arabische Bäder und die "Halle der Botschafter" mit prächtigen Dekorationen zu sehen. In einem der Türme befindet sich eine Camera Obscura, die einen interessanten Blick über die Stadt und die mittelalterlichen Stadtmauern bietet.

Jerez besitzt viele Kirchen, aber keine ist so beeindruckend wie die wuchtige Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert, eine Mischung aus Gotik, Barock und Neoklassizismus. Wesentlich älter sind die Kirchen von San Miguel, Santiago, San Marocs und San Dionisio, die alle nach der Reconquista im 13. Jahrhundert erbaut wurden.

Im schönen Palacio de Pemartin aus dem 18. Jahrhundert ist das andalusische Zentrum für Flamenco untergebracht. Im sehenswerten Museum über den populären Volkstanz zu sehen sind unter anderem Kostüme und Musikinstrumente, sowie viele Audio- und Videoaufnahmen. Wer abends Flamenco live erleben will, geht zum Beispiel in die Taberna ‚Flamenco‘ oder ins ‚Tablao del Bereber‘.

Die andalusische Hofreitschule befindet sich im Palacio Duque de Abrantes, den der französische Architekt Charles Garnier im 19. Jahrhundert erbaute. Ähnlich wie die Spanische Hofreitschule in Wien zeigt auch die andalusische Reitschule Sehenswertes mit edlen andalusischen Pferden, die alle möglichen Kunststücke und Sprünge vorführen. Zum Gelände gehört auch das Kutschenmuseum, das zwölf sehenswerte Kutschen aus mehreren Jahrhunderten ausstellt, und ein Museum das den Pferden selbst gewidmet ist.

In einem wunderschönen alten Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert sind gleich zwei sehenswerte Museen untergebracht; Der "Palast der Zeit" umfasst eine Ausstellung von Uhren aus mehreren Jahrhunderten, insgesamt über 300 wunderschöne Einzelstücke. Das "Geheimnis von Jerez" bezieht sich dagegen auf die Sherry-Produktion und dokumentiert die Geschichte der Weinerzeugung in der Stadt. Sehenswert ist jedoch auch das Gebäude selbst, da es als einer der wenigen schönen Stadtpaläste öffentlich zugänglich ist.

Die vier schönsten Ausflugsziele

Wer auch nur einen Tag Zeit hat, sollte sich in Jerez ein Auto mieten und in knapp drei Stunden nach Granada fahren um die weltberühmte Alhambra zu besuchen, die seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Die filigrane Schönheit des maurischen Palastes aus dem Mittelalter ist unübertroffen. Nach der Reconquista wurde der Palast von Karl V. mitten in die Alhambra gepflanzt, doch der Schönheit des Palacios Nazarenes tut er glücklicherweise keinen Abbruch. Der angrenzende Sommerpalast Generalife mit den schönen Gartenanlagen darf nicht verpasst werden.
Mindestens einen ganzen Tag sollten Besucher für die Erkundung der Stadt Sevilla einplanen, die von Jerez nur eine gute Stunde Fahrt mit dem Mietwagen entfernt liegt. Zu sehen gibt es unter anderem die prächtige Kathedrale mit der letzten Ruhestätte von Christoph Columbus, den mittelalterlichen Alcazar-Palast und das Archivo General de Indias, in dem zigtausende Dokumente aus den kolonialen Jahrhunderten aufbewahrt werden. Alle drei Sehenswürdigkeiten gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Von der Giralda, dem Turm der Kathedrale, bietet sich ein herrlicher Ausblick über die Stadt und den Guadalqivir. Die riesige Plaza de España mit ihren tausenden schönen Kacheln tauchte schon in mehreren Filmen auf - sogar in Star Wars. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Torre d'Oro am Flussufer und der Metropol Parasol, den der deutsche Architekt Jürgen Mayer 2011 errichtete, die größte Holzstruktur der Welt.
Dritte im Bunde der herrlichen andalusischen Städte ist Córdoba, das im Mittelalter als Hauptstadt des gleichnamigen Kalifats kulturelles Zentrum Europas war. Die gesamte historische Altstadt gehört zum Weltkulturerbe. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die "Mezquita", die große Moschee, in die die Katholiken nach der Reconquista im 12. Jahrhundert eine Kirche hineinbauten. Die kuriose Mischung macht die Mezquita zu einem der interessantesten Gebäude Spaniens.
Wer genug vom Trubel der andalusischen Städte hat, fährt mit dem Mietwagen hinaus zum Doñana National Park an der Mündung des Guadalqivir. In diesem riesigen Feuchtgebiet leben zahlreiche Wildtiere und seltene Vögel. Im Frühling und Herbst machen hunderttausend Zugvögel auf dem Weg nach Afrika hier Station.

Warum Jerez?

Die sonnige Stadt an der Costa de la Luz bietet alles, was das Touristenherz in Spanien begehrt und ist zugleich perfekter Ausgangspunkt um Andalusien mit dem Mietwagen zu erkunden.